Hauptseite Außenhandel Handelspolitik und Freihandelsabkommen Russland ratifiziert Abkommen zwischen der EAWU und Serbien

Russland ratifiziert Abkommen zwischen der EAWU und Serbien

Bonn (GTAI) – Die russische Regierung hat das Freihandelsabkommen zwischen der Eurasischen Wirtschaftsunion und Serbien am 24. Juli anerkannt

Im Oktober 2019 hat Serbien mit der Eurasischen Wirtschaftsunion ein Abkommen über die Errichtung einer zollfreien Handelszone unterzeichnet.

Der stellvertretende Ministerpräsident und Minister für Handel, Tourismus und Telekommunikation Serbiens, Rasim Ljajic, erklärte, dass Serbien dank des Abkommens mit der Eurasischen Wirtschaftsunion den zollfreien Handel um zwei weitere Vertragspartner erweitern würde: Armenien und Kirgisistan. Außerdem wurde die Liste über zollfreie Produkte erweitert. Dazu gehören viele landwirtschaftliche Produkte wie zum Beispiel Käse aus Ziegen- und Schafsmilch.

Serbien kann damit fast alle inländischen Waren zollfrei an einen Markt mit fast 200 Millionen Einwohnern liefern. Kein anderes Land der Welt hat solche Bedingungen für die Lieferung von Waren nach Russland und in die Eurasische Union.

Das  Freihandelsabkommen ist für beide Vertragspartner von Vorteil. Einerseits ermöglicht es Serbien, neue Märkte zu erschließen, was besonders während der durch die Pandemie verursachten Wirtschaftskrise wichtig ist. Gleichzeitig sind russische Verbraucher an der Lieferung beliebter serbischer Waren interessiert.

Ziel ist es, die Exporte aus Serbien in die Eurasische Wirtschaftsunion in den nächsten drei Jahren auf 1,5 Milliarden US-Dollar zu steigern.

K.A.

Quelle: Germany & Invest