Hauptseite Außenhandel Handelspolitik und Freihandelsabkommen EAWU-Freihandelsabkommen mit Serbien in Kraft

EAWU-Freihandelsabkommen mit Serbien in Kraft

Bonn (GTAI) – Das im Oktober 2019 unterzeichnete Freihandelsabkommen zwischen der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAEU) und Serbien trat am 10. Juli 2021 in Kraft. / Von Hans Peter Pöhlmann

Durch das Abkommen erhalten Armenien und Kirgisistan für ihre Produkte erstmals einen zollfreien Zugang zum serbischen Markt. Für Belarus, Kasachstan und Russland wird es einfacher, Waren nach Serbien zu exportieren.

„Obwohl sich das Freihandelsabkommen in hohem Maße auf die bestehenden bilateralen Abkommen zwischen den Ländern stützt, legt es auch einige moderne regulatorische Verpflichtungen fest, die Stabilität, Vorhersehbarkeit und Transparenz der Handelsaktivitäten in Übereinstimmung mit internationalen Normen gewährleisten sollen“, sagte der Leiter der Abteilung für Handelspolitik der EAWU, Igor Nazaruk.

Das Abkommen sieht darüber hinaus die Erweiterung der Liste landwirtschaftlicher Güter und Waren vor, die zollfreien Zugang zum serbischen Markt genießen.

„Serbien ist noch kein Mitglied der Welthandelsorganisation, deshalb wird das Abkommen die wichtigste Rechtsgrundlage für den gegenseitigen Handel zwischen den Parteien werden“, so die Eurasische Wirtschaftskommission.